Häufig gestellte Fragen

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

 

  • Wertschätzung, Verantwortungsbewusstsein und Respekt im Umgang mit dem Pferd
  • Ein nachhaltiges Interesse an Pferdegesundheit und Bewegung
  • Handwerkliches Geschick (erlernbar), Konzentration, Geduld und körperliche Belastbarkeit
  • Empathie, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, ruhig und klar zu handeln

Welche Voraussetzungen gibt es für den Beruf?

 

Der Beruf des Hufschmieds/Hufbearbeiter ist mit Stand Jänner 2026 in Österreich ein freies Gewerbe.

Das bedeutet:

  • Keine Pflichtausbildung vorgeschrieben: Jeder darf grundsätzlich Hufbearbeitung anbieten, es gibt keine gesetzlich vorgeschriebenen Lehrgänge oder Prüfungen.
  • Eigenverantwortung: Wer Hufe bearbeitet, ist selbst für die Qualität seiner Arbeit und die Sicherheit der Tiere verantwortlich.
  • Gewerbeanmeldung: Zur rechtlichen Ausübung muss ein Gewerbe angemeldet werden (Gewerbeordnung).
  • Natürlich kann der Beruf auch nebenberuflich ausgeübt werden.
  • Haftung & Versicherung: Da die Arbeit am Pferd Risiken birgt, sind Haftpflicht- und Berufshaftpflichtversicherungen dringend empfehlenswert.
  • Wichtig: Auch wenn keine gesetzliche Ausbildungspflicht besteht, ist fundiertes Fachwissen entscheidend – sowohl für die Gesundheit des Pferdes als auch für die eigene Sicherheit. Eine professionelle Ausbildung wie die bei uns vermittelt daher praxisnahes Know-how, Sicherheit und fachliche Kompetenz.

Welche Vorkenntnisse sind nötig?

 

Etwas Erfahrung im Umgang mit Pferden solltest du haben, dabei ist keine professionelle Ausbildung nötig. Wenn du ein eigenes Pferd hast oder geritten bist, ein Pflegepferd hast, dann bringst du schon alles mit.

 


Wieviel Zeit sollte ich mir für die Ausbildung nehmen?

 

Die Ausbildungsblöcke selbst sind 12 Wochenenden in zwei Jahren. Du solltest dazwischen ausreichend Zeit für deine Hausübung, zum Lernen und für praktische Übungen haben.

Auf Wunsch und nach Absprache kannst du zusätzlich Praxis-Mitfahrtage bei mir machen.


Welche Kosten kommen auf mich zu?

 

 

Zusätzlich zu den Ausbildungskosten sind von den Teilnehmer: innen eigenständig zu tragen:

  • An- und Abreise zum Ausbildungsort
  • Kosten für Unterkunft und Verpflegung, sofern erforderlich
  • Anschaffung von Werkzeug und persönlicher Arbeitsausrüstung, die im Laufe der Ausbildung benötigt werden. Richtwert ca. € 1.000, - bis € 1.500, -, abhängig von Qualität, Hersteller und individueller Ausstattung; nach oben und unten besteht entsprechender Spielraum.
  • Kosten im Zusammenhang mit einer Gewerbeanmeldung
  • Kosten für notwendige Versicherungen (z.B. Haftpflicht-, Unfall- oder Berufshaftpflichtversicherung)

Die Höhe dieser Kosten ist individuell unterschiedlich und hängt von persönlichen Entscheidungen, regionalen Gegebenheiten sowie der jeweiligen beruflichen Situation ab.

 

Eine individuelle steuerliche oder wirtschaftliche Beratung ist nicht Bestandteil der Ausbildung. Es wird empfohlen, sich frühzeitig bei einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater über persönliche Einkommens- und Abgabenverhältnisse zu informieren.


Wie groß ist die Teilnehmergruppe?

 

Um euch bestmöglich betreuen zu können, sind maximal 12 Teilnehmer: innen in einem Ausbildungsjahrgang mit dabei.


Was geschieht bei einem krankheitsbedingten Ausfall?

 

Falls ich zu einem Ausbildungswochenende erkranken sollte, fällt es nicht aus, es wird sobald als möglich nachgeholt. Mit Absprache der Gruppe werde ich euch zeitnah einen Ersatztermin bekanntgeben.

 

Falls du an einem Wochenende erkrankst brauchst du auch keine Sorge haben. Wir wiederholen die Inhalte und durch die Praxis und die Mitfahrtage holst du das wieder nach.

Barhufbearbeitung Ausbildung Hufbearbeitung Start Juli 2026

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