So unterstützt du deinen Hufschmied und Hufbearbeiter

Die Arbeit des Hufmenschen ist sehr spannend und freudebringend.

Oft kann man mit recht einfachen Mitteln oder sogar nur durch die Hufbearbeitung dem Pferd helfen oder etwas verbessern.

 

 

Allerdings ist es auch eine schwere und kräftezehrende Arbeit.

Es gibt Tage, an denen es klirrend kalt ist, andere Tage mit brütender Hitze und lästigen Fliegen. Diese Tage sind hart und anstrengend.

 

Tipps, wie du deinem Hufschmied oder Hufbearbeiter ein sicheres und angenehmes Arbeiten ermöglichst!

 

Die Qualität der Hufbearbeitung leidet, wenn das Pferd zappelt!

Sorge für ein gut erzogenes Pferd!

Dafür ist der Besitzer zuständig. Es wird keiner maulen, wenn es mal zuckt oder wegen einer Fliege das Bein wegreißt oder in ungewohnten Situationen aufgeregt ist. Wenn aber ständig das Bein weg ist und sich das Pferd nicht konzentriert, weglaufen will oder gierig nach dem nächsten Leckerli schnappt, dann kann es unter Umständen für alle Beteiligten gefährlich werden. Gerade weil man sich in diesem Job oft halb unter dem Pferd befinden muss. Das Pferd muss lernen, sich in gewissen Situationen kooperativ zu verhalten und Menschen nicht über den Haufen zu laufen, nur so ist die Versorgung des Pferdes möglich. Respekt und Vertrauen vom Pferd dem Menschen gegenüber sind dabei aus meiner Sicht die wichtigsten Faktoren. Zudem leidet die Qualität der Hufbearbeitung, wenn der Huf nicht ruhig gehalten werden kann., nur so können wir die Hufbearbeitung anpassen.

  • Halte im Sommer gerne eine Fliegendecke und Fliegenspray bereit, wenn du weißt, dass dein Pferd auf Insekten empfindlich reagiert. Wenn die Fliegen oder Bremsen stechen, ist es für alle nicht fein.
  • Weiche harte Hufe vor dem Termin ein, so sind sie ordentlich zu bearbeiten.
  • Ein trockener, ebener Platz ist super. Zum einen kann man im Sand oder Matsch die Hufe nicht begutachten, man sieht einfach nichts. Wenn man die Hufe absetzt und sie stehen wieder im Dreck, muss man sie danach wieder sauber machen, sonst wird das Werkzeug stumpf und kaputt. Im Regenmantel arbeitet es sich nicht gut, deshalb sind wir über ein Dach über dem Kopf sehr froh.
  • Achte auf Sicherheit. Der Hufmensch kann nicht wissen, wie sich die Pferde untereinander verstehen, wenn sie nebeneinanderstehen. Und auch wenn sie sich gut verstehen, kann es mal eine Rangelei geben. Sag uns, wenn ein anderes Pferd vorbeigeht oder du siehst, dass in der Nähe eine Situation ist, bei der sich dein Pferd sich erschrecken könnte. Uns ist lieber einmal zu viel aufgestanden zu sein, als über den Haufen gehüpft zu werden.
  • Wir suchen uns Platz für das Werkzeug, an den die Pferde nicht herankommen. Niemand möchte, dass das Pferd bei einem Hüpfer im Werkzeugkoffer steht. Dasselbe gilt für Putzkoffer und sonstige Gegenstände, das hat um das Pferd herum nichts zu suchen.
  • Gib uns Rückmeldung. Wir sehen dein Pferd nur kurz nach dem Hufe machen. Wenn dir etwas auffällt, dann gib uns Bescheid, nur so können wir die Hufbearbeitung anpassen.

Barhufbearbeitung Ausbildung Hufbearbeitung Start Juli 2026